Unendlicher Fotoblog Speicher durch PicasaView Plugin

Obwohl ich die Fotos in diesem Blog für die Ansicht am Monitor runter skaliere kam durch die diversen Bildergalerien über die Zeit so einiges an Speicherplatz zusammen. Eine schnelle Möglichkeit die Fotos auszulagern ist es sie in einem Picasa Web Album zu speichern.  Der Upload geht dank Drag&Drop-Unterstützung leicht von der Hand und bis zu einer Kantenlänge von 2048 Pixel kann man unbegrenzt Fotos hochladen, was für praktisch all meine Bilder im Web gilt.

Mit dem WordPress Plugin PicasaView kann man die Fotos, nachdem man das Album nach dem Upload öffentlich freigegeben hat, sehr leicht als Galerie in einen Blogpost einbauen. Die Syntax sieht so aus.

[picasaView album='Albumtitel' instantView=yes]

Ich nutze dieses Verfahren jetzt seit drei Monaten und es integriert sich sehr gut in meinen Fotoblogger Workflow.

Zeitraffer aus Einzelfotos

Ich habe eine Schwäche für Zeitrafferaufnahmen. Um gutes Ausgangsmaterial zu erhalten, kann man seine Kamera auf ein Stativ stellen und regelmäßig auslösen lassen oder man nutzt eine der zahlreichen Webcams an imposanten Orten auf der Welt. Ende letzten Jahres hat die Webcam auf dem Münchner Olympiaturm eine spannende Weitwinkeloptik bekommen. Der Bildausschnitt hat mich inspiriert daraus ein Zeitraffervideo zu erstellen.
Hierfür speichere ich das öffentlich zur Verfügung gestellte Webcambild regelmäßig ab.


Da ich derzeit keinen V-Server habe, auf dem ich Cronjobs ausführen könnte, habe ich auf meinem Router einen Cronjob eingerichtet, der das Script auf dem Server regelmäßig aufruft.

* * * * * root /usr/bin/wget -q -O /dev/null http://meinserver.de/olympiaturmWebcam.php

Wenn genug Bildmaterial zusammengekommen ist, starte ich ein kleines Script, das die Fotos vom Server Zwischenspeicher herunterlädt, zu einem Video zusammensetzt und etwas Hintergrundmusik hinzufügt.

# !/bin/sh
# Timelapse Script
cd /media/Timelapse/Olympiaturm

# neue Webcambilder laden
wget -A jpg -m -p -np -nd -N -l 1 http://meinserver.de/OlympiaturmBilder/

# 7 Tage Rückblick ###########################################################

# Bilder der letzten 7 Tage raussuchen
mkdir img_in_order
x=1;
for i in `find . -maxdepth 1 -name "*.jpg" -mtime -7 | sort -n`; do
	counter=$(printf %04d $x);
	ln "$i" img_in_order/img"$counter".jpg;
	x=$(($x+1));
done;

# Bilder mit zu wenig Inhalt, z.B. Nachtbilder, anhand der Größe rausschmeißen. Eignet sich auch, um fehlerhaft übertragene Bilder zu entfernen.
find img_in_order/ -size -15k -name "*.jpg" -exec rm -rf {} \;

# Einzelbilder zu Film zusammenfügen
mencoder mf://img_in_order/*.jpg -mf fps=25:type=jpg -ovc copy -oac copy -o film_letzte_woche.avi

# Tonspur hinzufügen
ffmpeg -shortest -i film_letzte_woche.avi -vcodec copy -i sound.mp3 -acodec libmp3lame -ac 2 -ab 128k -y film_letzte_woche_sound.avi
 
# Fürs Web kodieren

# h2.64
ffmpeg -i film_letzte_woche_sound.avi -strict experimental -f mp4 -vcodec mpeg4 -r 25 -b 2000k -s 640x480 -acodec aac -ac 2 -ab 128k -y olympiaturm_letzte_woche.mp4

# ogv
ffmpeg -i film_letzte_woche_sound.avi -acodec libvorbis -r 25 -b 2000k -s 640x480 -ab 128k -y olympiaturm_letzte_woche.ogv

# aufräumen
rm -r img_in_order

Das Ergebnis sieht dann so aus.

Wer hat Lust hat etwas lebhaftere Zeitraffer mit virtuellen Kameraschwenks zu erzeugen, dem kann ich das Tool LRTimelapse nur wärmstens empfehlen.

Meine Foursquare Fotowand

Ich schleppe meine Nikon ja fast überall mit hin, aber greife dennoch zwischendurch auch gern zum Telefon, um einen Moment unmittelbar mit Familien und Freunden zu teilen. Allein auf Foursquare sind dabei inzwischen schon so einige Schnappschüsse zusammen gekommen. Durch die neueren App-Versionen, die die Fotos stärker in den Fokus rücken, wurde ich auf diesen kleinen Schatz aufmerksam und blätterte mit Freude durch die eingefrorenen Momente der letzten Monate. Dabei kam ich auf die Idee dieses Fototagebuch mit Schnappschüssen neben meiner eigentlichen Fotogalerie auch auf dieser Homepage zur Verfügung zu stellen. Ich nenne die Sammlung schlicht ‚Orte‘.

Hierfür habe ich in die Foursqaure-API geschaut und ein kleines Script gebastelt. Im ersten Schritt werden alle Checkins geladen und die, bei denen ich ein Foto gemacht habe mit allen für mich relevanten Informationen in einem Array gespeichert.

function getPhotos($limit=1)
{
	$foursquare_token = 'XXX';
	$count = 0;
	$jsonString = file_get_contents('https://api.foursquare.com/v2/users/self/checkins?oauth_token='.$foursquare_token.'&v=20120824&limit=1000');

	$obj = json_decode($jsonString);

	$checkins = $obj->{'response'}->{'checkins'}->{'items'};

	foreach ($checkins as $checkin)
	{		
		foreach ($checkin->{'photos'}->{'items'} as $picture)
		{
			$photos[] = array('date' => $checkin->{'createdAt'}, 
                  'name'   => $checkin->{'venue'}->{'name'},
				  'city'   => $checkin->{'venue'}->{'location'}->{'city'},
				  'country'   => $checkin->{'venue'}->{'location'}->{'country'},
				  'comment' => $checkin->{'shout'},
                  'imageURL'  => $picture->{'prefix'}."original".$picture->{'suffix'},
				  'thumbURL'  => $picture->{'prefix'}."200x200".$picture->{'suffix'});
			$count++;
			if ($count >= $limit)
				return $photos;
		}
	}
	return $photos;
}

Für den Zugriff wird der persönliche Account-Token benötigt, den man z.B. nach Anmeldung auf der API Explorer Seite auslesen kann.

Eine simple Demofunktion gibt die Fotos aus.

function getPhotosHTML($limit=1, $picturesPerRow=4)
{
	$photos = getPhotos($limit);
	$i=0;

	foreach ($photos as $photo)
	{
		echo ""; echo "";
		$i++;
		if ($i%$picturesPerRow == 0)
			echo "
";
	}
}

Um nicht bei jeder Seitenanfrage auf die API zu gehen, kann man sich bei Bedarf die Antwort auch noch in einem kleinen Cache zwischenspeichern.

function getPhotosCached($limit=1)
{
	$cache_file = "";
	$cache_life = 60*60*2; //caching time, in seconds

	$filemtime = @filemtime($cache_file);  // returns FALSE if file does not exist
	$photos = '';

	if (!$filemtime or (time() - $filemtime >= $cache_life)){
		$photos = getPhotos($limit);
		file_put_contents($cache_file, serialize($photos));
	}
	else
	{
		$photos = unserialize(file_get_contents($cache_file));
	}
	return $photos;
}

Packard Bell Windows-Recovery

Na da hatte ich die letzten Tage aber einen schwierigen Patienten auf dem OP-Tisch. Vor dem Verkauf eines Packard Bell Desktop-Rechners wollte ich mittels der Recovery-DVD das ursprüngliche Betriebssystem Windows Media Center Edition 2005 wiederherstellen. Fragt mich nicht warum ich mir diesen Ärger angetan habe, aber wenn nun mal eine Betriebssystem-Lizenz dabei ist, will man sie ja auch nutzen und irgendwie war wohl mein Tüftlerinstinkt geweckt.

Ich muss sagen ich habe eine starke Abneigung gegen Recovery-CDs – sie schränken die Installation unnötig ein, installieren einen Haufen Software, die niemand braucht und funktionieren nur manchmal. Vor dem Verkauf des besagten Rechners wollte ich natürlich dessen Festplatte sicher löschen und tat dies mit Darik’s Boot ans Nuke auch sehr sorgfältig. Anschließend verweigerte die Recovery-DVD mit einem ‚Glue Part Error 5‘ den Dienst. Was soll das? Recovery-CDs erwarten meiste irgendwelchen versteckten Quatsch auf der Festplatte. Aber Festplatten gehen auch mal kaputt und müssen ersetzt werden.

Das muss sich doch irgendwie reparieren lassen. Ich googelte mich durch diverse Forenbeiträge und bastelte dabei folgende Lösung. Wenn man weiß wie, natürlich sehr einfach. Daher dieser Post für mich und die Nachwelt.

Die Festplatte muss eine FAT32 Partition namens HDD aufweisen. Dazu am besten alle Partitionen mit fdsik löschen und danach eine neuen Partition erstellen. Nach dem Neustart mit

format c: /v:HDD

formatieren.

Packard Bell hat sich überlegt die individuelle Rechnerkonfiguration in einen versteckten Bereich der Festplatte zu ‚tätowieren‘. Dazu steht auf der Master-Recovery-DVD das Tool exths bereit.

Nach dem Start mit exths /restore wird man nach den Bezeichnungen P/N und S/N gefragt, die man der Geräterückseite entnehmen kann. Bei der Sprachauswahl gibt man 03 für deutsch ein. Jetzt wird eine Liste zu installierender Treiber und Software abgefragt. Hierbei ist es wichtig unter Software unbedingt etwas auszuwählen. Dahinter verbirgt sich die Windows Version. Ich habe hier zunächst den Fehler gemacht möglichst wenig auszuwählen, um die Installation zusätzlicher Software zu vermeiden. Oh, diese Konfiguration dürfen nur Packard-Bell-Techniker durführen. Ich gebe den Support Code PBE98 ein und bin weiter. Nach Abschluss der Konfiguration sollte das Ganze noch ins BIOS geschrieben werden, weiß gar nicht mehr, ob das Pflicht ist. Dies erfolgt über den Aufruf

drivers\tattoo /createdmifromhs

Nun sollte die Recovery-DVD nach einem Neustart die Installation wie gewünscht durchführen.

Natürlich habe ich während der Recherche auch versucht das Problem zu umgehen. Schließlich gibt es Tools die mit Hilfe des i386-Ordners auf Recovery-Partitionen vollwertige Installations-CDs erstellen. Dies kann man z.B. komfortabel mit dem Slipstreamer von der c’t erreichen. Im Verzeichnis src der Recovery-Master-DVD (6994950003) habe ich auch ein Inhaltsverzeichnis files.scr gefunden. Darin lernt man, dass sich der i386-Ordner im Archiv parts\WOF000AA.03\files.arj befindet. Doch Packard Bell hat das hoch geheime ARJ-Archiv verschlüsselt, oh man!

Auch mit Windows 7 wäre das Problem nicht aufgetreten, da man hierfür die Installationsmedien direkt von Microsoft nachladen kann. Warum denn auch nicht, die rechtmäßige Nutzung hängt doch schließlich am Lizenz-Schlüssel und nicht irgendeiner Kurstoffscheibe.

 

 

 

Lesezeichen für Bewerbungs PDF

In letzter Zeit durfte ich mal wieder meine Bewerbungsunterlagen aktualisieren. In den meisten Fällen wird ja inzwischen eine online Bewerbung mit PDF Anlagen gewünscht. Dabei finde ich es bei vielen Anlagen für den Leser hilfreich, Lesezeichen für den schnellen Sprung zu einzelnen Dokumenten in das PDF einzufügen. Wenn man mit OpenOffice einen gegliederten Text verfasst und den dann als PDF exportiert, bekommt man genau das geschenkt. Doch bei Bewerbungsanlagen handelt es sich ja meistens um einzelne eingescannte Dokumente. Diese füge ich zunächst mit dem Kommandozeilentool pdf toolkit zusammen:

pdftk Lebenslauf.pdf Anlage1.pdf Anlage2.pdf cat output Anlagen.pdf

Anschließend werden mit ghostscript die Lesezeichen eingefügt:

gs -q -dBATCH -dNOPAUSE -sDEVICE=pdfwrite -sOutputFile=Bewerbung.pdf Anlagen.pdf pdfmarks

Dabei wird mit dem Parameter pdfmarks auf eine Beschreibungsdatei mit dem Dateinamen ‚pdfmarks‘ verwiesen, in der die gewünschten Lesezeichen und auch gleich ordentliche Metadaten für das PDF definiert sind. Diese könnte zum Beispiel folgenden Inhalt haben:

[ /Title (Bewerbungsunterlagen)
/Author (Klaus Mustermann)
/Creator (Ghostscript)
/DOCINFO pdfmark

[ /Page 1 /Title (Lebenslauf) /OUT pdfmark
[ /Count 2 /Page 2 /Title (Beurteilungsb\366gen) /OUT pdfmark
[ /Page 2 /Title (Beurteilung 1) /OUT pdfmark
[ /Page 3 /Title (Beurteilung 2) /OUT pdfmark
[ /Count 2 /Page 4 /Title (Zeugnisse) /OUT pdfmark
[ /Page 4 /Title (Zeugnis 1) /OUT pdfmark
[ /Page 5 /Title (Zeugnis 2) /OUT pdfmark
[ /PageMode /UseOutlines /DOCVIEW pdfmark 

Umlaute muss man dabei unter Linux und Mac in der Oktalschreibweise setzen:
ä=\344, ö=\366, ü=\374, Ä=\304, Ö=\326, Ü=\334, ß=\337

Wenn man sich bei einer der Anlagen beim Einlegen in den Scanner vertan hat und das PDF auf dem Kopf steht, hilft ein kurzes:

pdftk Anlage1_verdreht.pdf cat 1-endS output Anlage1.pdf

um das Dokument wieder richtig herum zu drehen.

Exif Zeitstempel auch in RAW Dateien nachträglich editieren

In einem früheren Post habe ich bereits festgehalten wie man mit Hilfe des Tools jhead die Zeitstempel in JPEG Dateien bearbeiten kann. Doch in letzter Zeit gehe ich mehr und mehr dazu über im RAW Format zu fotografieren und suchte daher nach einer Möglichkeit auch in DNG Dateien den Zeitstempel zu editieren. Dabei bin ich auf ExifTool gestoßen, das sich im Hinblick auf die unterstützten Formate sehr vielseitig zeigt.

Aktuell gesetzten Zeitstempel ansehen:

exiftool -DateTimeOriginal *.dng

Wenn die Kamera die Zeitumstellung versäumt haben sollte. Zeitstempel um 1 Stunde vermindern:

exiftool "-DateTimeOriginal-=0:0:0 1:0:0" *.dng

Das Format für die Parameter lautet: Jahre:Monate:Tage Stunden:Minuten:Sekunden

ExifTool ist für alle Plattformen verfügbar. Unter Ubuntu kann es direkt aus dem Repository installiert werden:

sudo apt-get install libimage-exiftool-perl

CD/DVD-Rohlinge wiederherstellen

cd-rohling

Da brennt man eine CD und stellt anschließend fest, dass keine Dateien darauf angezeigt werden obwohl anhand der veränderten Oberfläche auf der Unterseite des Rohlings eindeutig die Arbeit des Lasers zu erkennen ist. Grund dafür ist das fehlerhafte Inhaltsverzeichnis, das beim Finalisieren der CD nicht korrekt geschrieben wurde. Was an die Anfänge der Brennerei erinnert, ist mir in letzter Zeit wiederholt passiert. Im Normalfall bedeutet das einen neuen Rohling zu nehmen und mit eventuell variierter Geschwindigkeit schnell neu zu brennen. Doch wenn sich darauf seltene Familienvideoaufnahmen befinden, die extra 700 km mit der Post gereist sind, sieht die Sache schon anders aus und es lohnt sich ein wenig Aufwand.

Ähnlich wie für Festplatten und Flash-Speicher gibt es auch für Optische Medien entsprechende Programme, die die gesamte Datenstruktur einlesen und daran den Index rekonstruieren. In der Windows Welt ist das wohl bekannteste Tool Isobuster. Damit lässt sich der gesamte CD Inhalt in ein Image sichern und anzeigen. Um die Daten aus dem proprietären Container allerdings exportieren, kommt man um den Kauf der Vollversion jedoch nicht herum.
Erfreulicherweise gibt es auch das Open Source Werkzeug, dvdisaster, mit vergleichbarem Funktionsumfang. Dieser Retter in der Not ist für sämtliche Plattformen verfügbar und mein absoluter Tipp.

Bluetooth Spielereien unter Linux: Handy Fernbedienung

Fernbedienung auf dem Handy
Fernbedienung auf dem Handy
Wer wie ich nur hin und wieder mal eine Fernbedienung braucht, um während einer Präsentation cool vor der Projektionsfläche stehend die Folien wechseln zu könnnen, dem genügt vielleicht aucht die Nutzung des Handys.
Vorteil: Das geliebte Mobiltelefon ist ja eh immer dabei. Nun braucht es nur Unterstützung für Bluetooth und den Service „HID Mouse & Keyboard“. Letzteres kann man mit Hilfe von

sdptool browse XX:XX:XX:XX:XX:XX

auslesen. Dabei muss für XX:XX:XX:XX:XX:XX die Bluetooth Mac-Adresse des eigenen Handys eingesetzt werden. Diese wiederum bekommt man durch

hcitool scan

heraus, wobei das Handy sichtbar sein muss.
Nun aber zurück zur eigentlichen Fernbedienung. Hierfür muss lediglich das entsprechende Kernelmodul geladen und der hid Daemon gestartet werden. Hierfür habe ich mir ein kurzes Shell Script angelegt, das ich dann bei Bedarf nur noch ausführe:

#!/bin/bash
sudo modprobe hidp
sudo hidd --connect XX:XX:XX:XX:XX:XX

Bei meinem Sony Ericsson K800i werde ich anschließend aufgefordert, das Starten der Fernbedienung zu bestätigen und das gewünschte Fernbedienungslayout auszuwählen. Hierbei entscheide ich mich meistens für Desktop. Dabei kann ich mit dem Joystick die Maus bewegen, um zu Zeigen und auf dem Tastenfeld die Cursortasten sowie die Tab Taste nutzen, um in den Folien zu blättern und eventuell mal für eine Videowiedergabe oder ähnliches in eine andere Anwendung zu wechseln.
Unter Ubuntu müssen für die Verwendung der oben genannten Tools zuvor folgende Pakete installiert werden:

sudo apt-get install bluez-utils bluez-compat

Exif Zeitstempel nachträglich editieren

Wer wie ich viele Fotos im Urlaub gemacht hat und hinterher feststellt, dass er versäumt hat die Zeitzone der Kamera auf das Urlaubsland anzupassen, kann dies mit jhead komfortabel nachholen.

Hier ein praktischen Beispiel, das die Zeistempel aller jpgs im aktuellen Verzeichnis um 7 Stunden für Japan erhöht:

jhead -ta+7:00:00 *.jpg

sollte jhead noch nicht vorhanden sein, reicht unter Ubuntu wie üblich ein simples

sudo apt-get install jhead

um es aus den Repositories nachzuinstallieren.

Compare with the rest

In unserer schnelllebigen Zeit sind übersichtliche und prägnante Informationsquellen von Entscheidender Bedeutung. Ziel eines einsemestrigen inderdiziplinären Studenprojekts war es ein zentrales Portal für alle Themen rund um elektrische Energie zu gestalten. Unter http://i-energy.info können sich ab sofort alle Verbraucher über aktuelle Energiethemen informieren und ganz in Web 2.0 Manier auch aktiv gestalten. Mit der Kraft der Gemeinschaft soll eine Stomverbrauchsmöglichkeit geschaffen werden, die sonst nur im sehr begrenzten Maße etwa zwischen Nachbarn möglich ist.

Der Benutzer kann sofort loslegen und bereits mit geringem Aufwand erste Erkenntnisse gewinnen. Nie war es leichter seinen Energieverbrauch zu verwalten und zu analysieren. Einfach mal ausprobieren!

Kampf gegen die Informationsflut: Feedreader

Online RSS FeedreaderIch verfolge die Entwicklung von Internetseiten fast ausnahmslos per Newsfeeds. Ich möchte mich nicht in täglicher Routine durch meine Bookmarkliste hangeln, sondern einfach benachrichtigt werden, wenn sich was neues tut.

Bisher habe ich dafür die Firefox Erweiterung Sage verwendet. Denn meiner Meinung nach gehört die Newsfeedverwaltung in den Webbrowser, um direkt auf enthaltenen Links weiternavigieren zu können.

Nachteil von Sage war, dass wenn ich an mehreren Rechnern arbeite, ich die Feeds mehrfach als gelesen markieren muss. Was bei ca. 40 beobachteten Feeds schon nervig wird. Außerdem wird Sage nicht weiterentwickelt, so dass es auch noch nicht Firefox 3 tauglich ist.

Eine mobile Lösung musste her: Dabei bin ich auf den online Feedreader Tiny Tiny RSS gestoßen. Dieser wird in einer kurzen Installationsroutine auf dem eigenen Webspace eingerichtet. So kann ich meine Feeds nun problemlos direkt über den Browser auch von jedem fremden Rechner aus verwalten.

Um weiterhin direkt in Firefox über ungelesen Artikel informiert zu werden, nutze ich das Plugin Tiny Tiny RSS Notifier, das man im Screenshot unten links sieht. Mit einem Klick bin ich dann direkt bei den neusten Beiträgen.

Was noch fehlt: Trotz der zunehmenden Nutzung von mobilen Internetzugängen, wäre es praktisch, wenn man die Feedinhalte zum offline Lesen, z.B. vor einer Zugfahrt, alla Google Gears, puffern könnte.

Update: Die Aktualisierung der Feeds wird durch Aufruf der URL http://www.your-site.xxx/tt-rss/backend.php?op=globalUpdateFeeds&daemon=1 angestoßen. Wer auf seinem Webspace über keine root Rechte verfügt, kann die Aktualisierung (z.B. alle 30 min) auch in seine lokale crontab eintragen:

crontab -e


Zeile einfügen:
*/30 * * * * /usr/bin/wget --output-document=/dev/null --timeout=600 "http://www.your-site.xxx/tt-rss/backend.php?op=globalUpdateFeeds&daemon=1"

weitere Details hierzu in der Tiny Tiny RSS FAQ.

Ubuntu mit Blau.de via Bluetooth und K700i online

Um auch unabhängig von Wlan-Hotspots unterwegs ins Internet zu kommen, habe ich mir eine Prepaid Karte von Blau.de zugelegt. Somit surfe ich völlig ungebunden nach Bedarf für 24 Cent pro MB. Um darüber mein Notebook unter Ubuntu Gutsy online zu bringen waren folgende Schritte nötig:

    Pairing zwischen meinem Sony-Ericsson K700i und Notebook
    Handy Port zuweisen:

    hcitool scan
    sudo /usr/bin/rfcomm bind 0 XX:XX:XX:XX:XX:XX 1

    (XX:XX:XX:XX:XX:XX durch Adresse des Handys aus hcitool scan ersetzen)

    Editieren der /etc/wvdial.conf:

    [Dialer Defaults]
    Phone =
    Username =
    Password =
    New PPPD = yes

    [Dialer K700]
    Modem = /dev/rfcomm0
    ISDN = off
    Modem Type = Analog Modem
    Baud = 460800
    Carrier Check = no
    Init1 = ATH
    Init2 = ATE1
    #Init3 = AT+CGDCONT=1,“IP“,“internet.eplus.de“,““,0,0
    Dial Command = ATD
    Phone = *99*1#
    Username = eplus
    Password = gprs
    Auto Reconnect = off
    Abort on Busy = off
    Carrier Check = on
    Check Def Route = on
    Abort on No Dialtone = on
    Stupid Mode = off
    Idle Seconds = 0
    Auto DNS = on

    Anschließend reicht ein simples

    wvdial K700

    zur Verbindungsherstellung

Thinkpad A31 mit WPA Unterstützung (analog Thinkpad A30, A30p, A31p, R30, R31, R32, T23, T30, X22, X23, X24)

Das Thinkpad A31 sowie die weiteren oben aufgeführten Typen enthalten ein kombinierte Modem/802.11b Mini-PCI Karte mit Prism 2.5 Chipsatz die bei IBM als „High Rate Wireless LAN Mini-PCI Adapter“ bezeichnet wird.
Doch auch mit dieser in die Tage gekommenen Karte ist Verschlüsselung nach dem WPA Standard möglich. Dazu waren folgende Aktualisierungen nötig:

Firmwareupdate:
Zunächst muss die passende Firmware für die Karte herausgesucht werden. Eine gute Quelle hiefür ist junsun
Ich habe als primary firmware Version 1.1.0 und als station firmware 1.7.4 gewählt, da diese in der Kombination besonders stabil laufen sollen.
Für das Flashen habe ich Knoppix in der Version 5.2 verwendet, da es die benötigten hostap Treiber und Utilities bereits an Board hat:
Knoppix von CD booten
Root Rechte erlangen:

su

Aktuelle Firmware auslesen:

hostap_diag wlan0

Testlauf:

prism2_srec -v wlan0 |primary firmware| |station firmware|

Auf Inkompatibilitätswarnungen achten, wenn alles in Ordnung ist, flashen:

prism2_srec -v -f wlan0 |primary firmware| |station firmware|

Treiber:
Um die neuen Funktionen der Karte auch unter Windows XP ansprechen zu können, habe ich den Treiber Wireless Intersil WPA 3.0.4 XP installiert.

zurück nach Monkey Island…

The Curse of Monkey Island @ ScummVMEigentlich sollte es nur eine lustige Idee sein, als ich als alter Fan meiner Freundin den dritten Teil des Lucas Arts Adventures Monkey Island „The Curse of Monkey Island“ schenkte. Bei dem Versuch es auf einem aktuellen Windows-Rechner zum Laufen zu bringen, stieß ich auf ScummVM, ein Projekt, das es sich zum Ziel gesetzt hat auf die Scumm-Engine basierende Adventure Klassiker unter zahlreichen Systemen lauffähig zu machen. So hab ich die ScummVM auch in den Ubuntu Repositories gefunden. Ich bin begeistert und was soll ich sagen, zurück im Spiel…;)

analoge TV-Karte Typhoon Strereo FM unter Linux

Unter Fedora habe hatte ich mit folgender Eintragung in die /etc/modprobe.conf Erfolg:

alias char-major-81 bttv options bttv card=53 tuner=20 pll=1 radio=1

Unter Ubuntu wird eine Datei im Verzeichnis /etc/modprobe.d mit den Karteneinstellungen angelegt, siehe hier:

echo „options bttv card=53 tuner=20 pll=1 radio=1“ | sudo tee /etc/modprobe.d/tv_bttv

Zur Darstellung nutze ich die Software tvtime

Backup der Windows Systempartition

Um einen Festplattenimage zu erstellen gibt zahlreiche Möglichkeiten.

Komfortabel geht es mit Acronis True Image für ca. 50€.

Eine kostenlose Variante ist die Nutzung von partimage unter Linux, z.B. mit einer Linux Lice CD wie Knoppix.

Ein freies Tool mit grafischer Oberfläche für Windows ist Drive Image XML http://www.runtime.org/dixml.htm Es lässt sich auch als Plugin in der Windows Boot CD, Bart PE, nutzen.